Raff Werke, Bd. XVIII/3b
Dame Kobold
Comic Opera in three acts, op. 154Komische Oper in drei Akten, op. 154
After the comedy “La dama duende” by Pedro Calderón de la Barca · Text by Paul Reber
Piano score (vocal reduction by the composer), newly edited by Volker Tosta
Nach der Komödie “La dama duende” von Pedro Calderón de la Barca · Text von Paul Reber
Klavierauszug vom Komponisten, neu herausgegeben von Volker Tosta
Cast
| Don Juan | Bariton |
| Donna Angela his sisterseine Schwester |
Sopran |
| Don Manuel | Tenor |
| Beatrice Angela’s maidKammermädchen Angelas |
Sopran |
| Rodrigo Manuel’s servantManuels Diener |
Bass |
Chorus: Students, bearers, servants, gypsies (male chorus Acts I & II; mixed chorus Act III) · Setting: Madrid, 17th century Chor: Studenten, Sänftenträger, Diener, Zigeuner (Männerchor 1./2. Akt; gemischter Chor 3. Akt) · Ort und Zeit: Madrid, 17. Jahrhundert
Orchestra
2 Flutes · 2 Oboes · 2 Clarinets · 2 Bassoons
4 Horns · 2 Trumpets
Timpani · Triangle
Strings
2 Flöten · 2 Oboen · 2 Klarinetten · 2 Fagotte
4 Hörner · 2 Trompeten
Pauken · Triangel
Streicher
Editions Available
- 0118-W305 — Piano score (vocal reduction by the composer), softcover, A4
ISMN: M-700164-84-3 · Version 1.1, 01.11.2020 - 0118-W305 — Klavierauszug (vom Komponisten), broschiert, A4
ISMN: M-700164-84-3 · Version 1.1, 01.11.2020
- Edition & Preface:
- Volker Tosta
- Edition & Vorwort:
- Volker Tosta
- Music setting:
- Srdjan Todorovic
- Notensatz:
- Srdjan Todorovic
- Translation:
- Mark Thomas
- Übersetzung:
- Mark Thomas
- Produced:
- 2013–2020 · Printed in Germany
- Hergestellt:
- 2013–2020 · Gedruckt in Deutschland
Recording
Einspielung
A world premiere recording of Dame Kobold is available on Naxos (8.660619-20), conducted by Dario Salvi. View on Naxos →
Eine Weltpremierenaufnahme von Dame Kobold ist auf Naxos erhältlich (8.660619-20), dirigiert von Dario Salvi. Auf Naxos ansehen →
Trailer
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Inhaltsangabe
Erster Akt
Eine Straße in Madrid
Don Juan hat seinen alten Freund Don Manuel nach Madrid eingeladen. Manuel und sein Diener Rodrigo sind auf der Suche nach Juans Haus. Manuel hat seinen Freund Juan seit fünfzehn Jahren nicht mehr gesehen. Er erinnert sich daran, wie er Juans Leben während des gemeinsamen Militärdienstes rettete. Manuel selbst blieb Soldat, während Juan den Dienst quittierte und am Hof in Madrid eine neue Anstellung fand. Eine verschleierte Dame erscheint und sucht bei Manuel Schutz vor einem Verfolger. Fasziniert vor ihrer Erscheinung sichert Manuel ihr Hilfe zu. Die Dame verschwindet und bald darauf erscheint ihr Verfolger. Rodrigo versucht diesen abzulenken und ihn dadurch aufzuhalten. Als der Fremde beginnt, Rodrigo gewaltsam abzuschütteln, stellt sich Manuel vor seinen Diener. Die Degen werden gezogen und es beginnt ein Kampf. Manuel wird leicht verwundet, erkennt aber in diesem Moment Juan als seinen Kontrahenten. Sie geben den Kampf auf und die alten Freunde fallen sich in die Arme. Der Zwist ist vergessen und beide betreten, gefolgt von Rodrigo, Juans Haus.
Verwandlung: Zimmer Donna Angelas im Haus ihres Bruders Don Juan
Alleine sinnt Juan über seine Pflicht nach, die Ehre der Schwester Donna Angela zu bewahren. Er hatte die Verschleierte mit einer Gruppe fremder Männer gesehen und war ihr dann gefolgt. Zu seinen Überwachungsmethoden gehört eine geheime Tür, durch die er unbemerkt von seinem in Angelas Zimmer gelangen kann. Als er Angela und ihre Dienerin Beatrice hört, verlässt er deren Zimmer durch die geheime Tür. Beatrice hat diesen Vorgang beobachtet und berichtet Angela von dem soeben entdeckten Geheimnis. Angela ist schockiert über die Bespitzelung durch Juan. Sie schickt Beatrice fort, damit sie sich nach dem Wohlbefinden ihres Retters erkundige. Allein gelassen erinnert sie sich ihrer vom Bruder arrangierten Heirat mit einem ungeliebten Mann, der in Ungnade fiel, vom Hof verstoßen wurde und bald darauf starb. In ihrer Einsamkeit fühlt sie sich hingezogen zu dem Mann, der sie soeben vor der Verfolgung Juans schützte. Beatrice kehrt mit der Nachricht zurück, dass Manuel und Rodrigo jetzt Juans Gäste und in dessen Zimmer untergebracht sind. Angela will den verwundeten Manuel sehen, aber sie befürchtet, die Gegenwart ihres Bruders könnte ein direktes Treffen mit Manuel vereiteln. Sie greift Beatrices Vorschlag auf, Manuel einen Brief zu schreiben, den Beatrice dann durch die Geheimtür unbemerkt in sein Zimmer schmuggeln soll. Nachdem Beatrice mit dem Brief durch die Geheimtür verschwunden ist, betritt Juan Angelas Zimmer. Er erinnert die Schwester an seine Verpflichtung, ihre Ehre zu schützen und kündigt ihr an, nach einem passenden neuen Ehemann für sie zu suchen. Wenn sie damit nicht einverstanden sei, müsse er sie in ein Kloster schicken. Nachdem er das Zimmer verlassen hat, findet die durch die Geheimtür zurückkehrende Beatrice ihre Herrin aufgelöst und ihr Schicksal beklagend vor. Um sie aufzuheitern, öffnet sie das Fenster. Von der Straße werden die Klänge des Tauffestes für den Infanten Balthasar hörbar. Studenten ziehen vorbei und besingen die Jugend und die Liebe. Angela und Beatrice stimmen mit ein.
Zweiter Akt
Im Zimmer Don Juans, jetzt Gastzimmer für Don Manuel
Mit frisch versorgter Wunde betreten Manuel und sein Diener Rodrigo ihr Gastzimmer. Sie wundern sich, dass, obwohl das Zimmer verschlossen war, ihre Sachen verstreut auf dem Boden liegen. Als Rodrigo seine Goldstücke in Kohlen verwandelt findet, vermutet er, dass übernatürliche Mächte ihre Hand im Spiel haben. Manuel findet einen Brief auf seinem Bett in einer Nische des Zimmers (Alkoven), den er trotz Rodrigos eindringlicher Warnung vor einem Werk des Teufels öffnet und liest. In ihm bietet ihm eine anonym zeichnende Dame die Pflege der Wunden an, die er sich durch sein Eintreten für sie eingehandelt hat. Rodrigo, der die ganze Zeit vom Vorsaal aus das Zimmer bewacht hat, hält den Brief für das Werk eines Kobolds, aber Manuel kann nicht glauben, dass die Dame, die er auf der Straße verteidigt hat, eine Geistererscheinung sein soll. Er schreibt der Unbekannten eine Antwort und bittet sie darin, ihm ihre Identität zu verraten. Manuel legt den Brief wieder auf das Bett im Alkoven und verlässt mit Rodrigo den Raum, dessen Türe sie sorgfältig verschließen. Angela betritt das dunkle Zimmer durch die geheime Tür und findet Gefallen an diesem Abenteuer. Sie sucht eine Antwort auf ihren Brief im Alkoven, als Manuel das Zimmer wieder betritt. Rodrigo hat er als Wache im Vorsaal postiert. Er selbst legt sich im Zimmer auf die Lauer, um dem vermeintlichen Kobold aufzulauern. Als sie den Brief gefunden hat, zündet Angela eine Kerze an, um ihn lesen zu können. Manuel entdeckt sie und ist fasziniert von der verschleierten Erscheinung. Als er mit dem Schwert herausfinden will, ob sie Mensch oder Geist sei, gesteht Angela ihm ihre Liebe und beteurt, dass sie ein sterbliches Wesen ist. Manuels Fragen nach ihrer Identität weicht sie jedoch aus. Als von außen Geräusche hörbar werden, gelingt es ihr, Manuel zu überreden in den Vorsaal zu gehen und dort nach dem Rechten zu sehen. Manuel hält das zwar für überflüssig, da Rodrigo dort auf Wache liegt, gibt aber schließlich nach. Sie schreibt einen kurzen Brief, in dem sie ihm ein Wiedersehen noch in dieser Nacht verspricht und verschwindet dann durch die geheime Tür.
Als Manuel aus dem Vorsaal zurückkehrt, findet er statt der geheimnisvollen Erscheinung nur noch deren Brief vor. Er will der Dinge harren und hat sich kaum zur Ruhe gelegt, als er von seinem verängstigten Diener mit der Nachricht geweckt wird, dass dieser vier schwarze Teufel mit einem Feuerwagen gesehen hat, die in das Haus gekommen sind. Tatsächlich betreten vier schwarz gekleidete Fackelträger mit einer Sänfte das Zimmer. Der Sänfte entsteigt die verkleidete Beatrice, die Manuel auffordert mit verbundenen Augen das Gefährt zu besteigen, das ihn zu ihrer Herrin bringen wird. Manuel willigt fasziniert ein, während Rodrigo außer sich vor Angst zu Boden sinkt.
Dritter Akt
Doppeldekoration: Zimmer Donna Angelas und Gastzimmer mit dem Geheimgang dazwischen
Beatrice führt den eine Augenbinde tragenden Manuel in Angelas Zimmer und lässt ihn dort allein. Er nimmt die Binde ab, geht seinen Gedanken nach und ruft die geheimnisvolle „Dame Kobold“ an, die plötzlich hinter ihm auftaucht. Sie nimmt Manuel das Versprechen ab, niemandem von diesem Treffen zu erzählen. Beatrice betritt verkleidet das Zimmer und kündigt eine Gruppe von Zigeunern an, die die Stimmung der nächtlichen Szenerie mit Tanz und Gesang weiter steigern sollen. Nach dem Tanz der Zigeuner bemerkt Beatrice den sich nahenden Juan. Angela führt Manuel durch die Geheimtür in den Gang zwischen den beiden Zimmern. Juan stellt Angela wegen der nächtlichen Feier zur Rede. Vor allem möchte er wissen, wer mit der Sänfte zu ihr gekommen sei. Die als Zigeunerin verkleidete Beatrice klärt die Situation, indem sie vorgibt die wundertätige Hexe Isabell zu sein, die Angela wegen ihres Liebeskummers gerufen habe. Juan jagt die vermeintliche Isabell und die Zigeuner aus dem Haus. Er beschließt, der Sänfte zu folgen, da er den Erklärungen der Hexe nicht traut.
Rodrigo betritt das dunkle Gastzimmer und vermutet, dass außer ihm noch jemand im Raum ist. Manuel ist aus dem Geheimgang inzwischen in das Gastzimmer gekommen. Da sich beide in der Dunkelheit zunächst nicht erkennen, kommt es fast zum Duell, aber Rodrigo gibt sich durch eine Schimpftirade auf seinen Herrn zu erkennen. Manuel, der glaubt, dass man ihn in ein anderes Haus gebracht hat, hält Rodrigo vor, der Sänfte gefolgt zu sein und nicht, dem Befehl gehorchend, im Vorsaal Wache gehalten zu haben. Rodrigo versucht ihn zu überzeugen, dass sie immer noch im Hause Don Juans sind. Wegen der entstandenen Verwirrung vermutet er, dass dunkle Kräfte am Werk sind. Manuel verlässt das Zimmer, um im Vorsaal ein Licht zu holen. Währenddessen kehrt Beatrice in das Zimmer Angelas zurück und betritt durch die geheime Tür das Gastzimmer, um Manuel zu holen, damit das Stelldichein weitergehen kann. Statt Manuel bringt sie aber Rodrigo zu Angela und muss beschämt eingestehen, einen Missgriff begangen zu haben. Aufgebracht kehrt Juan zurück und ehe er das Zimmer Angelas betreten kann, sind Beatrice und Rodrigo durch die Geheimtür im Gästezimmer verschwunden. In der Eile lassen sie die Tür offen stehen. Juan hat die Sänfte verfolgt und mitbekommen, dass Beatrice sich als Hexe verkleidet hat. Er ahnt, dass seine Schwester den Mummenschanz veranstaltet hat, um sich mit einem Geliebten zu treffen und sieht die Ehre der Familie verletzt. Durch die geöffnete Tür sieht er den inzwischen in sein Zimmer zurücgekehrten Manuel. In der durch die Dunkelheit entstandenen Verwirrung stehen sich beide plötzlich mit gezücktem Degen gegenüber. Durch den Lärm aufgeweckte Bedienstete eilen mit Lichtern herbei. Manuel und Juan erkennen sich und lassen vom Kampf ab. Manuel glaubt, dass Angela die Geliebte Juans ist und will von jedem weiteren Bemühen um sie Abstand nehmen. Da erklärt Juan, dass Angela seine Schwester ist und er sie mit seinem Freund Manuel verheiraten will. Angela kann ihr Glück kaum fassen und auch Beatrice und Rodrigo bandeln miteinander an. Alles besingt jubelnd den beginnenden Tag, der der Spuknacht endlich ein Ende macht.
© Volker Tosta
[Diese Inhaltsangabe erschien bereits 1998 in einem Privatdruck des Librettos zu Dame Kobold]
Synopsis
Act I
A street in Madrid
Don Manuel and Rodrigo are searching for Don Juan’s house in Madrid. Manuel recalls how he saved Juan’s life when they were in the army. Although he remained a soldier, Juan returned to the court in Madrid. The city, which Manuel hasn’t visited for 15 years, is celebrating the baptism of the Spanish heir. Suddenly, a veiled lady appears who begs Manuel to hide her from a pursuer. Attracted to her, he obliges and the two of them hide as Rodrigo attempts to divert the man, who brushes him aside. At this Manuel confronts the stranger; they draw swords and fight. Manuel is slightly wounded, but then he recognises his assailant as Juan, and they embrace. The quarrel is forgotten and they enter Juan’s nearby house.
Change of scene: Donna Angela’s room in her brother’s house
In Donna Angela’s empty room there, Juan muses that he must protect his widowed sister’s honor. In the street he saw her talking to some strangers, but she ran off as he approached. He reveals that, to help him supervise her, he has installed a secret door into her room and, hearing Angela and Beatrice approach, leaves by that door. Beatrice sees him “disappear” through the wall. She tells Angela of her discovery, and her mistress recognizes that it is part of Juan’s well-meaning surveillance of her. Left alone, she recalls her previous marriage to a man whom she did not love, but of whom her brother approved. She is lonely, and intrigued by the man who has just helped her evade Juan. Beatrice returns with the news that Manuel and Rodrigo are now Juan’s guests. Angela is anxious to see the wounded Manuel, so her maid suggests she writes him a note and, as the secret door connects with his room, that they use it to leave the note for him there. Angela writes it and Beatrice uses the door. Juan returns and greets his sister. He reminds her that, now she is a widow, only he can safeguard her honour unless she agrees to marry someone of his choice. If she cannot do that, she must enter a convent. Once he leaves, Beatrice returns through the secret door to hear Angela bemoaning her fate. To lighten her spirits she opens the windows to better hear the crowd in the street outside, celebrating the baptism of the prince.
Act II
In Don Juan’s room, now the guest room for Don Manuel
His wound treated, Manuel enters his room with Rodrigo but, although it had been locked, they find his possessions strewn around, and Rodrigo suspects supernatural forces are to blame when he finds that coals have replaced gold coins in his bag. They are unaware of the secret door. Manuel finds a letter lying on his bed and, despite Rodrigo’s ever more desperate warnings that it is the work of a phantom, he reads it. It is from “Your Lady”, offering to care for her wounded rescuer. Rodrigo vehemently confirms that the room was never left unlocked or unguarded and repeats that it is the work of a phantom, but Manuel cannot believe that the beautiful lady in the street was a demon, and writes her a letter in reply before they go out to the room’s vestibule. Angela enters through the secret door, and hides in an alcove, enjoying the adventure. Intent on ambushing the phantom, Manuel returns and sits in darkness, whilst Rodrigo guards the door outside. Emerging from hiding to find Manuel’s letter, Angela lights a candle to read it and he sees her. He is struck by her beauty, and she confesses her love for him but, despite his entreaties, she does not deny that she’s a phantom or reveal her identity, and writes him another note, predicting that they will meet later that night. She vanishes through the secret door. Manuel tells the fearful Rodrigo of this development before settling down to sleep, but is awoken by his terrified servant with the news that he has seen four black devils outside, carrying a chariot of fire on their shoulders. Four hooded men enter, bearing a litter from which Beatrice emerges, inviting Manuel to go with her to meet his lady. As Rodrigo falls to his knees in terror, Manuel, allowing himself to be blindfolded, eagerly joins Beatrice in the litter and is carried away.
Act III
Split set: Donna Angela’s room and the guest room of Don Manuel with a secret passage in between
Beatrice leads Manuel into Angela’s room and leaves him there. He removes his blindfold and, when he calls for the “Phantom Lady”, Angela appears behind him. Beatrice re-enters, calling her “Highness”, and announces that gypsies have arrived to sing and dance for her. Manuel, thinking her royalty, falls to his knees. After the gypsies’ performance Beatrice sees Juan coming, and Angela hurriedly hides Manuel in the cabinet which houses the secret door between their rooms. Juan tells her that he intends to choose her husband. He demands to know whose litter is outside and angrily sends away the gypsies, who have carried on playing. Rodrigo enters his master’s unlit room, and senses a presence; Manuel has unwittingly opened the secret door connecting it with Angela’s room. Fearfully, the servant challenges the invisible presence and, after some confusion, they recognize each other in the dark. Manuel realizes that he is in his own room, but does not understand how. With Juan gone, Beatrice tries to get Manuel back from his hiding place in the cabinet, only to pull Rodrigo through into Angela’s room by mistake. Thinking he is back in the presence of a phantom, he begs for mercy while Beatrice apologizes for her mistake. A moment later Juan returns and Angela realizes that the subterfuge has run its course. Beatrice and Rodrigo leave by the secret door, which is left open. Juan accuses the abject Angela of treachery. Through the secret door, in his own room, Manuel hears Juan’s attack on Angela and protests. Juan enters Manuel’s unlit room through the open door, and in the darkness they start fighting. Servants arrive with lights and Juan and Manuel recognize each other. Mollified, Juan suddenly announces that he has decided on Angela’s new husband: it will be his old friend Manuel. She rejoices and Manuel is delighted. Beatrice good naturedly taunts Rodrigo about his missing coins, but they agree to get on as their employers are to be married. The opera ends amidst general celebration.
© Mark Thomas
[Extract from “The Music of Joachim Raff — an illustrated catalogue” by Mark Thomas, with kind permission of the author]
